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Geschichte

Kaum zu glauben ist es heutzutage, dass der Burgberg einst eine der größten und mächtigsten Burgen der Region beherbergte, die als uneinnehmbar galt. Die Burg diente als Schauplatz von Streitereien und Belagerungen und als Spielball zwischen den rivalisierenden Herrschern, die um die Vorherrschaft in der Region agierten.

Vom Steinwall zur Burg

Durch seine strategisch günstige Lage auf dem langgestreckten, von der Saar umflossenen Bergrücken mit seinen steilabfallenden Felsen, wurde der Ort schon von den Kelten zum Schutzburgenbau genutzt. Später lockten die Zolleinnahmen auf der Saar.

Der Zerfall der Macht

Sechs Familien herrschten über die Burg Montclair, bevor sie ihre Vormachtstellung verlor und mit dem Bau von Neu-Montclair ein neues Kapitel ihrer Geschichte anbrach. Lange lag sie danach verlassen und verfallen da, bevor sie renoviert wurde. Sie wurde zu einem wunderschön gelegenen Ausflugsziel, das uns noch heute Einblick in die vergangenen Zeiten gewährt.

Auf der Burg selbst, sowie unter Prospektbestellung gibt es auch einen Burgführer, in dem die Geschichte der Burg näher beschrieben wird und diverse Literatur zur Burg zu kaufen.

Die Burg als Lehen

Burgen waren im Mittelalter häufig ein regionales Zentrum, das zum einen dem Schutz und der Verteidigung diente, und zum anderen aber auch eine Stätte der Macht war.

Der Burgfelsen

Der Berg wurde bereits in der Römerzeit im 3. und 4. Jahrhundert vor den einfallenden Germanen zum Schutz genutzt. Erstmals bebaut wurde der Berg mit einer keltischen Fliehburg. Ganz in der Nähe, in Mettlach, befanden sich zu dieser Zeit auch keltische Opferstätten.

Stammtafel

Der Erzbischof Arnold von Trier übergab die Burg als Lehen an Arnolph von Walecourt, der sich verpflichtet "Merzig und den Saargau gegen feindliche Einfälle und Raubzüge zu schützen".

Beginn und Aufstieg des Hauses Montclair

Der Name Montclair erscheint erstmals in einer Urkunde von 1190, als der Papst dem Erzbischof Johann I von Trier den Besitz von "Munkler" bestätigte. Die lateinische Übersetzung "Mons Clarus" bedeutet "heller (lichter) Berg".

Der Streit Jakob gegen Balduin

Erzbischof und Kurfürst Balduin von Trier (1307-1354) übergab 1315 die Burg Montclair als Lehen an Jacob von Montclair, der sich die Burg ab 1344 mit Rudolf von Lothringen teilen mußte.

Neubeginn auf dem Burgberg

Der männliche Stammbaum der Montclairs war mit dem Tode Johanns (1427), dem Sohn Jacobs ( 1371) ausgestorben. Eine Schwester Jacobs war verheiratet im Hause Sierck.

Die Neuzeit

Im Jahre 1833 besuchte der als Romantiker bekannte Kronprinz Friedrich Wilhelm IV. die Ruine Montclair und ordnete die Restaurierung der Burg an.

Sagen und Legenden

Von Bienen, Kröten und Hufeisen...

weiterführende Literatur

Weitere Informationen finden Sie in folgenden Büchern, die Sie in der Präsenzbibliothek des Museums 'Schloß Fellenberg' einsehen können: